Onlinewerbung - Backlash
Bannerwerbung auf Newsportalen hat, gerade in der politischen PR, so seine Vorteile. Wenn man eine Werbebotschaft zur “Initiative 50 Plus” in einem ensprechendem, redaktionellen Umfeld platzieren kann, dann steigt die Aufmerksamkeit und die Click-Trough-Rate. Anders, als bei Printanzeigen ist die Wahrscheinlickeit, dass man in direkt ein solches Umfeld gelangt ungleich höher. Oft ist es auch der zweideutige Kontext, der die Werbewirkung einer Anzeige verstärkt.
Der ausgegebene Werbeeuro hat allerdings zwei Seiten, wie auf SPON zu sehen war.
Die Wirtschaftsprüfer Delloitte - Deutschland hatten eine Imageanzeige im Politikteil des Online Magazins gebucht:
” Sehr geehrter Herr Wenning. Sie haben Post.”
Das Banner erschien dann in einem Artikel zu einem Briefbombenattentat auf des ehemalige Anwaltsbüro von Nicolas Sarkozy, bei dem tragischerweise eine Sekretärin ums Leben kam.
Ein denkbar ungünstiger, weil zweideutiger Kontext. Die Anzeige war (gefühlt, nicht gestoppt) eine Stunde zu sehen, bevor die Redaktion von Spiegel-Online reagiert hat.



13.12.2007 um 15:25Uhr
selten so gelacht…