Positiv musst Du sein, ohne viel Blabla. (Thomas D.)
Das letzte MittLoch war doch etwas tiefer als gedacht und schließlich habe ich mir ein Interview mit Hartmut Rosa, welches ich kurz vor den Feiertagen in einer beschleunigenden U-Bahn las zu Herzen genommen und etwas entschleunigt
Als dann heute “einige” ungelesene Feeds beim Start des Internetbrowsers auftauchten, bin ich kurz drübergeflogen und an diesem Beitrag im Lummaland hängen geblieben, worauf hin sich mir spontan ein paar Fragen nach den Einstellungsvoraussetzungen für Redakteure beim politischen Onlinemagazinen aufdrängten.
Nico hat es schon auf den Punkt gebracht: Auch ohne große strategische Fähigkeiten könnte man eigentlich dahinter kommen, dass zu jeder positiven Linie auch eine negative gehört, also “Negative Campaigning” in der einen oder anderen Ausprägung.
In einfachen Worten: Es geht darum zu zeigen, was ich kann und der Mitbewerber nicht.
Bei dem Satz
kam ich dann ins stolpern.
Ich kann mich an Seiten wie www.nicht-regierungsfaehig.de (2002) oder www.die-falsche-wahl.de (2005) erinnern, die “starke negative Züge” hatten und das Personal der Mitbewerber durchaus auch persönlich angegangen sind. Die Frage lautet also schon seit mindestens 5 Jahren nicht mehr ob, sondern wie.
Entweder hab ich da “Negative Campainging” falsch verstanden oder der Redakteur hat die letzten Wahlkämpfe verschlafen/noch nicht erlebt/verdrängt.


